Grundpflege: Definition & Grundlagen
Pflegen im Alltag
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Jeder über 60-Jährige in Deutschland wird mit durchschnittlich drei Medikamenten dauerhaft behandelt. Dies sichert einerseits hohen gesundheitlichen Nutzen, andererseits birgt die Arzneimitteltherapie bei Senioren so manches Risiko in sich. Deshalb ist es wichtig, über ein paar Fakten zum Umgang mit Medikamenten Bescheid zu wissen.
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Schmerzmittel (auch als Analgetika bezeichnet) gehören zu den mit am häufigsten eingesetzten Medikamenten im Alter. Es werden zwei Hauptgruppen unterschieden: Opioide (natürliche oder synthetisch hergestellte Substanzen mit morphinähnlicher Wirkung) und Nichtopioide wie beispielsweise die Substanzen Acetylsalicylsäure (ASS – auch als Aspirin bekannt), Ibuprofen, Paracetamol und Diclofenac.
Entsprechend der verschiedenen Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen die unterschiedlichsten Substanzen zur Anwendung: zum Beispiel Antiarrhythmika bei Herzrhythmusstörungen, Beta-Rezeptorenblocker, ACE-Hemmer (blockieren die Aktivität bestimmter Enzyme), Nitrate oder Kalziumkanal-Blocker, harntreibende Diuretika oder die pflanzlichen Digitalglykoside (aus der Fingerhutpflanze gewonnen) bei verschiedenen Herzfehlfunktionen und unzureichender Herzleistung (Herzinsuffizienz).
Diese Gruppe umfasst Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), die verschieden wirken: Sie senken den Bluthochdruck entweder durch Gefäßerweiterung oder durch Senkung des Herzschlagvolumens, beispielsweise Beta-Rezeptorenblocker, ACE-hemmende Mittel und Kalziumkanal-Blocker. Die harntreibenden Diuretika verringern die Blutmenge.
Diuretika hemmen die Rückresorption von Wasser und Salzen ins Blut. Mehr Urin wird ausgeschieden, Flüssigkeitsansammlungen im Körper und die Blutmenge verringern sich. Diuretika werden bei Bluthochdruck und chronischer Herzschwäche eingesetzt, aber auch bei Erkrankungen, die mit Flüssigkeitsansammlungen im Körper verbunden sind. Die verschiedenen Substanzen der Diuretika variieren in ihren Wirkungen.
Hierbei handelt es sich um Substanzen, mit denen sich die verschiedensten Krankheitszustände der Psyche wie Angststörungen, Anpassungsstörungen, Psychosen oder Depressionen usw. beeinflussen lassen. Als Wirkstoffgruppen werden Neuroleptika, Antidepressiva und Tranquilizer unterschieden. Zu letzteren zählen Beruhigungsmittel aus der Reihe der Benzodiazepine, die in der Altersmedizin häufig verordnet werden.